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Das Kratzbaumangebot auf dem Markt ist groß. In jeder Größe, Farbe, Qualität, Preisklasse und für jeden Anlass ist ein passender Katzenkratzbaum zu finden. Angesichts dieser Angebotsvielfalt stellt sich deshalb die Frage, was für einen eigenes Kratzbaum-Bauprojekt spricht. Je nach Größe des Kratzbaumes, Qualität der Bauteile und dem Zeitaufwand lohnt sich der Kratzbaum „Marke Eigenbau“ – zumindest in finanzieller Hinsicht - zumeinst kaum. Auch sind maschinell verarbeitete Sisalumwicklungen und Stoffbespannungen in der Regel strapazierfähiger und haltbarer als selbst gebaute.
Als Entscheidungshilfe finden Sie im Folgenden Gründe, die für und gegen einen selbstgebauten Kratzbaum sprechen:
Pro:
- Unikat: Niemand wird dieses Schmuckstück sonst besitzen.
- Die perfekte Größe: der Baum kann exakt auf die eigenen Bedürfnisse und die der Katze abgestimmt werden.
- Optimale Stabilität: Es kann einen absolut robuster Kratzbaum gebaut und dieser ggf. noch zusätzlich an Wänden o.ä. befestigt werden.
- Ansprechendes Design und Ausstattung: Der Phantasie sind keine Granzen gesetzt und es können genau die Elemente verbaut werden, die der Stubentiger bevorzugt. Zusätzlich kann das Design sogar an die Inneneinrichtung angepasst werden.
- Gesundheitsschonend: Bei gekauften Bäumen ist nie sicher, welche Materialien verwendet wurden. Beim Eigenbau kann darauf geachtet werden, dass nur hochwertige Materialien ohne Giftstoffe verwendet werden.
- Finanzielle Transparenz: Es kann selbst bestimmt werden, wie viel für den Kratzbaum ausgeben werden soll.
- Problemlose Erweiterung: Der Kratzbaum kann jederzeit problemlos erweitert werden, bzw. - je nach Budget - auch schon so geplant werden, dass er zu einem späteren Zeitpunkt weiterentwickelt werden kann.
- Einfache Ausbesserungen: da die Materialien und die Bauweise bekannt sind, können Module jederzeit problemlos nachgebessert oder ausgetauscht werden.
Contra:
- Handwerkliche Fähigkeiten: Um einen wirklich robusten, tierfreundlichen Kratzbaum zu bauen, muss handwerkliches Geschick vorhanden sein. Sonst ist bald keine Motivation mehr vorhanden und Frustration stellt sich ein.
- Das passende Werkzeug: Für den Bau eines Kratzbaumes sind einige Werkzeuge von Nöten. Stämme müssen zersägt, Polster und Stoff gespannt und Schrauben versenkt werden. Ohne das passende Werkzeug ist der Bau nicht möglich.
- Wo gehobelt wird, da fallen Späne: Gemäß dieses Sprichwortes sollte bedacht werden, dass auch Platz für den Bau des Baumes vorhanden sein muss. Vor Allem aber muss an diesem Ort auch problemlos gebohrt, gesägt, getackert und geklebt werden dürfen, ohne dass eine Katastrophe passiert, wenn etwas daneben geht.
- Ohne Moos nix los: Bauteile und Geräte sind oft teurer als ein neuer Kratzbaum. Soll mit dem Kratzbaum „Marke Eigenbau“ gespart werden, muss sehr exakt kalkuliert werden!
- Qualität: es muss sehr sauber und professionell gearbeitet werden um die Sisalumwicklungen und Stoffbespannungen so strapazierfähig und haltbar zu machen, wie maschinell verarbeitete Bauteile.
- Exakte Planung: genaue Planung ist essentiell für einen günstigen und erfolgreichen Kratzbaumbau!
Wichtig:

Der Kratzbaumbau sollte so geplant sein, dass alles bereit ist, sobald die Katze einzieht. Wird der Kratztempel nicht rechtzeitig fertig, muss zwischenzeitlich für Ersatz gesorgt werden. Denn, wie soll der neue Mitbewohner lernen, wo gekratzt werden darf, wenn noch nichts adäquates vorhanden ist? Im Internet gibt es einige Seiten, die detaillierte Bauanleitungen und Hilfestellungen anbieten. Gute Information und Vorbereitung sind schon die halbe Miete. Vor Beginn es Baus sollten außerdem bereits Informationen gesammelt werden, wo die Bauteile und eventuell fehlendes Werkzeug beschafft werden können, damit dem reibungslosen Kratzbaumbau nichts mehr im Wege steht.
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